Meine Geschichte

Als Kind war es immer mein Traum Krankenschwester zu werden um anderen helfen zu können. Es kam jedoch wie bei den meisten anders.

Nachdem ich die Pflichtschuljahre und die Handelsschule abgeschlossen habe, begann ich in einem Architekturbüro zu arbeiten.  Am technischen Beruf fand ich großes Interesse und holte die „Bautechnisches Zeichnen“ Lehre nach. Später wechselte ich zu einer Baufirma, schloss die Prüfung zum „staatl. geprüften Bauleiter“ ab und arbeitete einige Jahre als Bauleiterin.

Eines Tages bekam ich eine Viruserkrankung die sich wie eine mehrmonatige schwere Grippe auswirkte. Nachdem ich einige Jahre zuvor (mit 19 Jahren) auf Grund einer Herzkreislauferkrankung einen Herzschrittmacher erhielt, wirkte sich diese Viruserkrankung leider sehr schlecht auf mein Herz und Immunsystem aus. Ich bekam in Folge eine schwere Multisystemerkrankung die sich einerseits mit  Dauererschöpfung, Dauerinfekte, schwere Migräne mit Aura, starke Genickschmerzen, Schlafproblemen, Blasenschwäche, Benommenheit etc auswirkte und erhielt andrerseits eine weitere Diagnose die sich in  zusätzlichen Herzkreislaufproblemen zeigte. Da es für meine seltenen komplizierten Diagnosen leider nicht das „eine“ wirksame Medikament gab, wurden meine Symptome hauptsächlich mit Schmerzmittel, Antibiotika und versuchsweise mit verschiedenen Herzmedikamenten behandelt. Durch die ganzen Medikamente entwickelten sich zusätzlich sämtliche Beschwerden im Magendarmtrakt wie Fruktoseintoleranz, Lactoseintoleranz etc was wiederum zu Dauerdurchfall und weiteren Beschwerden führte.


Um aus diesem Kreislauf wieder heraus zu kommen hab ich jahrelang zusätzlich zur Schulmedizin sehr viele alternative Therapiemethoden probiert. Ich kam kleine Schritte weiter, jedoch von Heilung war ich immer noch weit entfernt.


Mein Herzspezialist überwies mich zu verschiedenen Spezialisten in Österreich und vor ein paar Jahren noch einmal in eine Uniklinik in der Hoffnung dass sie mir dort weiterhelfen können. Die Spezialisten haben sich wirklich sehr bemüht, doch Sie erklärten mir nach 10 Tagen Aufenthalt folgendes: „Hinter ihren ganzen Diagnosen muss noch eine Autoimmunerkrankung, die wir noch nicht heraus gefunden haben, als Ursache vorliegen, sonst hätten sie diese Krankheiten nicht bekommen, wir wissen wie schlecht es ihnen geht, aber  wir wissen nicht wie wir ihnen helfen können“ . Als grundsätzlich sehr positiver optimistischer Mensch, nahmen mir in diesem Moment diese ehrlichen Worte meine letzte Hoffnung wieder ganz gesund zu werden. Leicht deprimiert fuhr ich mit plötzlichen Schmerzen in der Halswirbelsäule von der Uniklinik nachhause wo ich als Draufgabe einen Bandscheibenvorfall erlitt. 


Am Tiefpunkt meiner Krankengeschichte angekommen entwickelte ich nun doch noch einmal die Kraft trotz allem positiv zu denken. Ich wollte nicht akzeptieren dass ich mein ganzes restliches Leben auch noch mit den ganzen Beschwerden leben muss. Vor allem für meine Familie wollte ich weiterkämpfen um eine annähernd „normale“ Frau und Mama sein zu können. 


Ich muss zugeben, dass ich immer versucht habe, dass nach außen keiner mitbekommt wie es mir wirklich geht und nachdem man meine Krankheiten nicht gleich äußerlich sieht, ist mir das auch ganz gut gelungen. Denn für ein paar Stunden normal aufzutreten schaffte ich, wenn ich mir die Kraft halbwegs einteilte. Dass ich danach zuhause stunden- oder sogar tagelang erschöpft war und grippeähnliche Symptome entwickelte sah dann ja keiner.


Jedenfalls begann ich ab diesem Zeitpunkt über meine Diagnosen zu recherchieren, versuchte Erfolgsberichte zu finden, las viele Fachbücher und begann in Eigeninitiative verschiedene Darmreinigungs- und Entgiftungsmethoden anzuwenden, ich nahm entsprechend der Empfehlung ärztlicher Fachbücher hochdosierte Mikronährstoffe, Spurenelemente und Vitamine ein. Zusätzlich haben mir besondere Menschen energetisch weitergeholfen und auch mein Hausarzt hat mich immer ganzheitlich unterstützt. Von da an ging es nun bergauf. Eine Heilpraktikerin sagte mir eines Tages „ du kennst dich doch schon so toll aus, warum arbeitest du nicht selber irgendetwas in Richtung Gesundheit“ und gab mir den Tipp ich soll die Ausbildung zur „Dipl.  Ernährungspädagogin“ machen. Nachdem mein Mann Andreas von meinem jahrelangen Bedürfnis anderen zu helfen wusste und er auch früher schon eine ähnliche Empfehlung aussprach, bestärkte er mich zusätzlich mit dieser Ausbildung zu beginnen.


So begann der Start meiner verschiedenen gesundheitlichen Ausbildungen und mit jeder dieser Ausbildung lernte ich vieles dazu was ich gleich an mir testen konnte. 

Mein aktueller Gesundheitszustand bestätigt mir, dass man mit „ganzheitlichen Ansätzen“ dem Körper enorm helfen kann alle Selbstheilungskräfte in Bewegung zu setzen und scheinbar unmögliche Ziele erreichen kann.

 

Mein Kindheitstraum „anderen zu helfen“ war mein ganzes Leben vorhanden und nun ist mein größter Wunsch auch euch durch meine Erfahrungen und meinem Wissen (ergänzend zur Schulmedizin und in Absprache mit Ärzten) zu helfen.

........Jänner 2021